Camping

Camping
Camping – Zelte im Sonnenuntergang

Warum Camping?

 

Es gibt die verschiedenste Formen, um sich einen entspannten Urlaub zu bescheren. Ein luxuriöser Strandurlaub in einem 5-Sterne Hotel – natürlich mit All-Inclusive. Wirklich viel von der Urlaubsumgebung sieht der Urlauber jedoch meist nicht, wenn er seinen Körper in der prallen Sonne bräunen lässt. Selbstverständlich eine schöne Sache, wo Urlauber ordentlich entspannen können. Doch gibt es diesbezüglich auch noch andere Wege.

So sieht der Urlaub beim Camping schon etwas anderes aus. Wohl die meisten Menschen waren im Laufe ihres Lebens schon einmal in der freien Natur oder zumindest auf Campingplätzen unterwegs. Meist entsteht der erste Kontakt zum Campen in jungen Jahren, während die Begeisterung mit 20-30 Jahren abflacht und später womöglich ihr Comeback feiert. Wo liegt eigentlich genau die Begeisterung beim Zelten oder Übernachten in einem entsprechenden Fahrzeug?

Ein großer Hauptaspekt ist wohl die Nähe zur Natur und die damit verbundene Unabhängigkeit. Wobei es natürlich auch Campingmöglichkeiten gibt, die eher einer kleinen Wohnsiedlung gleichen. Wichtig ist dabei, dass der Campende vom stressigen Alltag Abstand nehmen kann und sich mal wieder so richtig erholt. Das kann zwar auch in einem überfüllten Hotel funktionieren, doch setzen wir uns dort gerne selbst unter Druck. Schnell die Liegen reservieren, Frühstück, Mittagessen und Abendessen dürfen natürlich auch nicht vernachlässigt werden. Und dann ist da noch die Nachmittagsveranstaltung für die Kinder, die unbedingt besucht werden muss. Immerhin ist alles im bezahlten Preis enthalten.

Camping schweißt zusammen und vertieft bestehende Verbindungen. Schließlich kann sich eine Person nicht ohne Weiteres in ein anderes Zimmer verziehen und für Tätigkeiten wie den Zeltaufbau wird fleißig zusammengearbeitet. Auch ein gemeinsamer Kochabend kann durchaus verbinden. Und das Wichtigste dabei: die gemeinsamen Erinnerungen, die einem ein Leben lang erhalten bleiben.

Auch wenn Zelten einem selbst nicht unbedingt liegt, muss nicht gleich die gesamte Thematik rund um das Campen verstoßen werden. Zelten ist schließlich nicht gleich Camping. Wer gerne herumreist kann auch andere Möglichkeiten wahrnehmen, wie beispielsweise Auto-Camping.

Nicht zu vernachlässigen ist ebenfalls der Umweltaspekt. Wer campen geht, macht in der Regel einen umweltfreundlicheren Urlaub. Wasser- und Stromverbrauch senken sich, Lebensmittel werden sorgfältiger verwendet und eine messbare Umweltverschmutzung gibt es höchstens beim Autofahren (wobei eine Autofahrt immer noch umweltfreundlicher ist als ein Flug).

Und nicht nur die Umwelt wird geschont, sondern auch in der Regel der eigene Geldbeutel. Dies ist natürlich etwas davon abhängig, für welche Campingvariante sich entschieden wird. Wer sich gleich ein sündhaft teures Wohnmobil zulegt, wird tief in die Taschen greifen müssen. Camping im eigenen Auto oder im Zelt ist da deutlich günstiger.

 

Grundausrüstung für Camping

Camping Ausruestung
Camping Ausrüstung – Was wird zum Campen benötigt?

Unabhängig von der gewählten Campingform gibt eine gewisse Grundausstattung, die bei keinem Campingausflug fehlen darf.

 

Schlafmöglichkeit

Vor dem eigentlichen Trip sollte bereits feststehen, wie und wo genau übernachtet werden soll. Dient das eigene Fahrzeug als Schlafplatz oder wird auf ein externes Zelt zurückgegriffen?

Egal ob Auto oder nicht: in den meisten Fällen eignet sich ein entsprechender Schlafsack zum Campen. Hier sollte auch nicht unbedingt gespart werden, schließlich sorgt der Schlafsack für einen (hoffentlich) erholsamen Schlaf. Darüber hinaus ist zu einer Unterlage in Form einer Isomatte zu raten.

Wer sich für das Zelt als Übernachtungsmöglichkeit entscheidet, benötigt dementsprechend auch eins. Wirklich gute Zelte, die einen nicht gleich beim ersten Lüftchen im Stich lassen und auch einige Jahre durchhalten, gibt es bereits ab knapp 100 Euro. Zu den soliden Herstellern in der unteren bis mittleren Preiskategorie zählen beispielsweise Quechua, Vaude und Coleman.

 

Kochen / Essenszubereitung

Ein erholsamer Schlaf ist schön und gut, doch was ist mindestens genau so wichtig? Richtig, Essen und Trinken! Trinken ist recht schnell abgehandelt: Trinkflaschen aus Metall oder BPA-freiem Kunststoff eignen sich hierfür besonders gut.

Doch wie sieht es mit dem Kochen aus? Dies ist ein wenig abhängig vom gewünschten Komfort. Prinzipiell reicht bereits ein einfacher Gaskocher mit Steckkartusche vollkommen aus, um beispielsweise ein Fertiggericht aufzuwärmen. Wer etwas mehr investieren möchte, kann auch zu “richtigen” Kochplatten zurückgreifen, die komfortabler sind und oftmals auch im Zweierpack daherkommen. Zweiflammige Kocher haben den Vorteile, dass gleich mehrere Sachen parallel zubereitet werden können. Klingt vielleicht banal, aber wer eine Zeit lang mit einem einfachen Gaskocher unterwegs war, wird die etwas teureren Plattenkocher schnell lieben lernen.

 

Werkzeug / Taschenmesser

Für einen kurzen Campingtrip muss selbstverständlich nicht der komplette Hausstand mit. Jedoch benötigt man, oftmals schneller als gedacht, ein wenig Werkzeug für diverse Maßnahmen. Hier eignet sich vor allem ein Multifunktionstaschenmesser, welches neben einer Klinge noch Dinge wie eine Zange, Säge, etc. enthält. Damit sind die meisten Aufgaben, die auf einen während eines Trips zukommen können, abgedeckt.

 

Taschenlampe & Erste Hilfe

Camping in der freien Natur bedeutet neben jeder Menge frischer Luft auch, dass die Beleuchtung nachts fehlt. Zwar führen mittlerweile alle ein Smartphone mit integrierter Taschenlampenfunktion mit sich, doch geht diesem schnell einmal der Akku aus. Aus diesem Grund ist eine solide Taschenlampe den Kauf wert. Wer gerne die Hände bei nächtlichen Aktivitäten frei hat, kann auch zu einer entsprechenden Stirnlampe greifen.

Um das Thema mit der Sicherheit noch ein wenig zu vertiefen: Ein Erste Hilfe-Set sollte unbedingt mitgeführt werden! Spezielle Reisevarianten nehmen nicht viel Platz weg und können im Ernstfall unglaublich wichtig sein. Das nächstgelegene Krankenhaus ist womöglich viele Minuten entfernt.

Die oben genannten Punkte grasen nur die notwendigsten Mittel ab, die bei einem Campingausflug mitgeführt werden sollten.

Weitere Hilfestellungen bezüglich dieser Thematik gibt es bei den Camping Packlisten!

 

Welche Camping App?

Camping Apps
Camping Apps – Welche Apps werden zum Campen benötigt?

Viele sehen sicherlich das Smartphone als Feindbild beim naturbelassenen Camping an. Doch dies muss nicht unbedingt sein, schließlich soll das Smartphone nur als wertvolle Unterstützung dienen. Dabei müssen die hilfreichen Apps nicht direkt etwas mit Camping zu tun haben, sondern können auch bei den darüber hinaus entstehenden Aufgaben behilflich sein.

 

Camping App – Campingplätze finden

Wer in Deutschland oder allgemein in Europa auf der Suche nach geeigneten Campingplätzen ist, wird seine Freude mit entsprechenden Apps für das Smartphone haben. Diese zeigen schnell und anschaulich die vielen Möglichkeiten an, die sich auf der Suche nach einem geeigneten Campingort finden lassen.

Promobil Stellplatzradar (Android & iOS) bietet Informationen zu den Preisen, Toiletten, ob WLAN vorhanden ist und vieles mehr. Darüber hinaus gibt es Bewertungen von anderen Campern, die die App so unglaublich wertvoll machen. Über 12.000 Stellplätze sind in der App verzeichnet, die übrigens auch offline genutzt werden kann.

Campercontact (Android & iOS) hält ebenfalls eine Menge an Stellplätzen parat, die mit wertvollen Details gespickt sind. Auch hier gibt es eine kostenlose Version, die jedoch deutlich in ihrem Funktionsumfang beschnitten ist. Wer viel und gerne reist, sollte zur Bezahlvariante zurückgreifen.

Die ADAC Camping- und Stellplatzführer App (Android & iOS) enthält ca. 17.000 beschriebene Plätze, wovon ca. 2.000 sogar mit 360-Grad-Aufnahmen versehen sind. Auch hier werden zu jedem Stellplatz wichtige Hinweise zur Ausstattung geliefert. Ebenfalls mit an Bord ist die Offline-Funktion.

Wer in ganz Europa unterwegs ist, sollte sich unbedingt womo-stellplatz.eu (Android & iOS) anschauen. Dort werden internationale Stell- sowie Campingplätze präsentiert. Über 20.000 sind es aktuell, wobei täglich neue Einträge hinzukommen. Erwähnenswert: Die App kostet (aktuell) einmalig 5,49 Euro. Es ist also kein Abo notwendig, wie es bei anderen Anbietern der Fall ist.

 

Camping App – Günstig tanken

Wer viel fährt wird auch früher oder später tanken müssen. Oftmals gibt es spürbare Unterschiede bei der Preisgestaltung, weshalb sich ein entsprechender Vergleich in jedem Fall lohnt. Die folgenden Apps sind alle kostenlos und für Android sowie iOS erhältlich. Dabei sind sie dennoch stets tagesaktuell!

  • Mehr-tanken (deutschlandweit)
  • Clever-tanken (deutschlandweit)
  • ADAC-Spritpreise (europaweit)

 

Camping App – Navigation und Verkehr

Wohl die wenigsten werden heutzutage noch einen klassische Straßenkarte für die Fortbewegung und noch weniger fahren ausschließlich mit Hilfe von Autobahnschildern. Zwar wird oftmals noch auf ein externes Navigationssystem zurückgegriffen, doch gewinnt auch das Smartphone in diesem Bereich immer mehr die Oberhand. Dort gibt es immer mehr Navigationsapps, die sich unter anderem durch ihren Funktionsumfang unterscheiden.

Zu den Klassikern gehört wohl Google Maps, welches sowohl für Android, als auch für iOS erhältlich ist. Google Maps ist kostenlos erhältlich und lotst den Fahrer geschickt um Staus und andere Verkehrsbehinderungen. Ein Must-Have für jedes Smartphone.

Here WeGo funktioniert ebenfalls weltweit und ist auch offline nutzbar. Dafür wird das Kartenmaterial auf das Smartphone geladen, damit keine Internetverbindung später mehr notwendig ist.

City Maps 2Go bietet detaillierte Städtekarten, die ebenfalls heruntergeladen werden und anschließend offline verfügbar sind. Enthalten sind Städtekarten für ca. 8000 Städte und Regionen.

StauMobil navigiert den Nutzer um Staus innerhalb Deutschlands herum. Die Informationen dafür werden von der Datenbank des ADACs bezogen.

iCoyote Europe bietet ebenfalls diverse Verkehrsinformationen, beschränkt sich dabei jedoch nicht nur auf das Bundesgebiet. Während die ersten 30 Tage kostenlos sind, wird anschließend ein Abonnement fällig. Wer also die App innerhalb des Testzeitraums viel genutzt hat, wird wahrscheinlich auch im Abo seine Freude haben.

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